Bürgerverein Perleberg
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Rundbrief 1/2007 ( Rundbrief1_07.pdf  82KB)

 

18.10.2007
Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 18.10.2007

Verwittertes Schild am Wegesrand
Vom Zerfall und „Aufstieg" einer tollen Idee

Perleberg - Wind und Wetter haben dem Schild am Perletal merklich zugesetzt. Die Schriftzüge sind nur noch zu erahnen. Einzig der Perleberg-Stern „leuchtet" über allem. Diesem Schild haben die Gewalten der Natur mitgespielt, anderen die von Zweibeiner, und wieder andere Schilder sind auf Nimmerwiedersehen einfach verschwunden.
Auf Initiative des Bürgervereins wurden einst diese Schilder vom Betriebshof der Stadt angefertigt und aufgestellt. „Der stillen Stadtführer begleitet in Perleberg den Besucher zu markanten Gebäuden, erzählt deren Geschichte und die seiner Bewohner auf einer Tafel. Und gleiches hatten wir auch für Naturschönheiten im Umland der Stadt ins Auge gefasst", so Vereinsvorsitzender Dieter Kreutzer. Bei der Umsetzung half damals der Stadtbetriebshof.
An die 15 hölzerne Schilder wurden aufstellt, so in Bollbrück und am Galgenberg bei Perlhof.
Und die sind nun dahin, wie Leser aus Perlhof den „Prignitzer" berichteten. „Eigentliche Schade", meinen sie und verbinden damit die Hoffnung, dass sich jemand der Rudimente annimmt und sie wieder zu einer Zierde werden lässt.
Zumindest müsse erst einmal gesichert werden, was noch aufzuarbeiten geht, so Dieter Kreutzer, der das Problem kennt und auch nicht gerade glücklich darüber ist. Doch ohne abermalige Hilfe Stadt sei kurzfristig hier sicher nichts zu machen.
Eine Nachfrage beim Bürgermeister Fred Fischer lässt Hoffnung keimen. Der Stadtbetriebshof werde der Sache wieder annehmen. „Zuerst wird geprüft, was noch an Schildern da ist, was erhalten werden kann und was neu gemacht werden muss. Derzeit läuft ein neues Projekt Tischler beim Betriebshof, und da soll die Instandsetzung der touristischen Flurbeschilderung eingebunden werden", so der Bürgermeister. Das Aufstellen erfolge aber erst zur neuen Saison im Frühjahr.
Doris Ritzka

 

07.09.2007

Brandenburgischer DenkmaIpfIegepreis 2007

Am 6.Semtember verlieh Kultusministerin Johanna Wanka in Brandenburg den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2007 an den Perleberger Bürgerverein. mehr

 

06.09.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 06.09.2007
von Birgit Hamann

Die Altstadt als Hingucker

Heute um 14 Uhr nimmt eine kleine Abordnung aus Perleberg eine große Ehrung entgegen: den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2007. Damit wird insbesondere das jahrelange, unermüdliche Engagement des Bürgervereins gewürdigt.

PERLEBERG - Sich auf Erreichtem auszuruhen, ist nicht die Sache des Perleberger Bürgervereins und seines Vorsitzenden Dieter Kreutzer. Beim gestrigen Fototermin im Knaggenhaus am Großen Markt aus Anlass der heutigen Verleihung des Brandenburgischen Denkmalpflegepreises bestaunten Dieter Kreutzer und Uwe Neumann, Chef des Tourismusverbandes, die wundervoll restaurierten Knaggenfiguren nur kurz aus der Nähe, nur fürs Bild.

Gefachsimpelt wurde im Erdgeschoss des altehrwürdigen Hauses schon über die nächsten Schritte, die zu gehen sind: Der Flur soll als Ausstellungsraum attraktiver gestaltet werden und die verschiedenen Schritte der Restaurierungsarbeiten verdeutlichen. "Die Stadtführer sollen den Schritt hier herein machen, die Tür müsste an schönen Tagen offen stehen", wünscht sich Dieter Kreutzer. Außerdem, sind sich Kreutzer und Neumann einig, wäre das wundervolle Baudenkmal ein noch schönerer Hingucker, wenn der geplante Fassadenanstrich denn auch bald käme. mehr

 

13.08.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 17.07.2007

Hommage an Perlebergs berühmten Schriftsteller

von pefe

PERLEBERG - Mit so vielen Gästen hatten die Veranstalter der 3. Lesung im Perleberger Antiquariat des Bürgervereins am Sonnabend nicht gerechnet. Und dann mussten sie auch noch in die engen Räume ausweichen, denn das Wetter machte der Gartenlesung einen Strich durch die Rechnung. Doch die 45 erschienen Freunde des in Perleberg geborenen und lange Zeit wirkenden Autors Jürgen Borchert ließen sich davon nicht stören. Es wurde eben enger zusammen gerückt und auch "um die Ecke" gehört.
1941 war Borchert in Perleberg geboren worden, lernte Fotograf, nahm dann in Leipzig ein Bibliotheksstudium auf, wurde Leiter der Kreisbibliothek Perleberg und damit auch der Chef von Roswitha Neumann, die am Sonnabend gemeinsam mit Manfred Nebelin aus Borcherts Werken las. "Er war ein blendender Vorleser und genau so blendend konnte er Bücher schreiben", erinnert sie sich. Etwa ab 1980 war Borchert als freischaffender Schriftsteller tätig, entwickelte sich auch unter dem Einfluss seines Freundes Heinz Knobloch zu einem hervorragenden Feuilletonisten, war zum Ende der DDR einer der bekanntesten Autoren zu Themen der mecklenburgischen Geschichte und Kultur. Im Jahr 2000 nahm sich Borchert das Leben nach anhaltenden Hetzangriffen wegen angeblich gravierender Verbindungen zum Ministerium für Staatssicherheit, wie bei Wikipedia nachzulesen ist.
Auch darauf ging Roswitha Neumann am Sonnabend ein, denn "ich selbst war bei der Urnenbeisetzung in Schwerin dabei. Da kamen Massen von Schriftstellern aus ganz Deutschland an sein Grab, einer hat im Auftrag des Schriftstellerverbandes erklärt, dass Borchert völlig unschuldig war, zu Unrecht denunziert worden ist."



Auf engstem Raum lauschten die Borchert-Freunde im Antiquariat
der Lesung wie hier von Roswitha Neumann. Petra Ferch

 

17.07.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 17.07.2007

Wenn die Knaggen erzählen könnten

von Edelgard Taepke

PERLEBERG - Der Autor und Kunstmaler Germut Miesch war Gast im Lesegarten des Antiquariat vom Bürgerverein. Die fiktive Geschichte vom "Turnier der Holzfiguren" erwartete die Zuhörer. Da wird der Kaufmann und Volkskünstler Eike Steenbaum lebendig, er ist der Schöpfer der Knaggen für das Haus 4 am Großen Markt. Seine Mitstreiter - zuerst den Meister Behart und dann den Lehrling Gerg Strelow - lernen die Zuhörer kennen. Jede Einzelne der 13 Holzfiguren wird sorgfältig geplant, bedacht und ausgeführt. mehr

 

10.07.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 10.07.2007

Per Rad durch die Rieseleiwiesen

9. Perleberg-Tag des Bürgervereins widmete sich den Themen Natur und Umwelt

von Edelgard Taepke

Natur und Umwelt war das Thema am Perleberg-Tag 2007. Passend dazu zeigte sich die Natur von ihrer wettermäßig sehr wechselhaften Seite. Jene, die der Einladung des Bürgervereins gefolgt waren, harrten aus und wurden dafür allemal entschädigt.
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09.07.2007

Quellenangabe: Auszug aus der Märkisch Allgemeine vom 09.07.2007

Rund ums Wasser
Perlebergtag zu Hochwasser, Flusslandschaften und Kulturlandkampagne


WOLFRAM HENNIES

PERLEBERG Der Perleberger Bürgerverein hätte besseres Wetter verdient. Und das nicht nur für den 9. Perlebergtag im Perleberger Museum, vor allem aber als Dank für seine Aktivitäten für die Stadt und ihre Bürger, wie etwa beim jüngsten Bücherfest. So war denn Vereinsvorsitzender Dieter Kreutzer froh, dass wenigstens rund 30 von den 280 Mitgliedern zu der Feier kamen, die von der Gruppe "Relax" musikalisch begleitet wurde. Für die erkrankte Leiterin des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe, Jeannette Fischer, war Bernd Lindow, Leiter des Sachbereichs Natur- und Gewässerschutz in der Kreisverwaltung Prignitz, als Gesprächspartner gewonnen worden. mehr

 

03.07.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 03.07.2007

Lesen, staunen, rezitieren

Von: Petra Ferch

Es steht fest: Auch 2008 wird es am ersten Juli-Sonntag ein Bücherfest geben. "So viel Lächeln in der Stadt verlangt einfach eine Wiederholung", ist sich der Vorsitzende des Bürgervereins Dieter Kreutzer sicher.
Ob das große Buchangebot rings um die Perleberger Kirche, ob ein Geschäftsbummel durch die Innenstadt, ob das Programm auf der Bühne oder die Buchkunstausstellung am Abend im Museum - das zweite Perleberger Bücherfest wurde zu einem Publikums-Magneten. "Gezählt haben wir die Besucher nicht, aber es war auf jeden Fall ein Vielfaches gegenüber dem ersten Fest", ist sich Kreutzer sicher. Die 9000 Euro, die der Verein dafür aufbrachte - das ist Geld aus den Beiträgen der 280 Mitglieder - sind gut angelegt, was der Erfolg beweist. mehr

 

02.07.2007

Quellenangabe: Auszug aus der Märkisch Allgemeine vom 02.07.2007

Bücher, Autoren, Illustratoren
Das Angebot zum Bücherfest begeisterte Hunderte in der Rolandstadt


WOLFRAM HENNIES

PERLEBERG Der Beginn des 2. Perleberger Bücherfestes war gestern zunächst etwas verregnet, weshalb Schirme und Planen zum Einsatz kamen. Doch dann wurden Veranstalter und Gäste zunehmend mit Sonnenschein verwöhnt. Dieses Wetter lockte dann auch viele Hundert Literaturfreunde auf den Kirchplatz, wo viele Stände im Halbrund um die Jacobi-Kirche aufgebaut waren. Beteiligt hatten sich neben Perleberger Buchhändlern auch welche aus Wittenberge, Kyritz, Pritzwalk und Neuruppin. mehr

 





Fotos:TL

 

26.06.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 26.06.2007

Im Zeichen der Literatur

Zweite Auflage des Bücherfestes avanciert zur Großveranstaltung


Perleberg (Birgit Hamann) • Was im vorigen Jahr noch relativ klein begann, avanciert dieses Jahr bereits zu einem richtigen Volksfest aus. Die Rede ist vom Perleberger Bücherfest, das am 1. Juli stattfindet und Leckerbissen nicht nur für Freunde der Literatur bietet.
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18.06.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 18.06.2007

Kulturell-kulinarischer Genuss

Bürgerverein lud zum Saisonstart im Lesegarten des Antiquariats


Perleberg (dori) • Notgedrungen musste am Sonnabend auch die Eröffnung der Lesegartensaison in die Räumlichkeiten des Antiquariats verlegt werden. An die 30 Gäste konnte Dieter Kreutzer, Vorsitzender des Bürgervereins, zur ersten Lesung begrüßen. Und die rückten kurzerhand zusammen, damit auch jeder noch einen Stuhl fand. Eng, aber gemütlich war es. Der Ausblick auf Kommendes, den der Vereinsvorsitzende kurz gab, lässt hoffen, dass zu dem tollen Lesegarten auch räumlich noch einiges hinzu kommen wird. „Wir wollen möglichst alles einer Nutzung zu führen, so dass nichts auf diesem Anwesen abgerissen werden muss", betonte Dieter Kreutzer. Einen Ort erlebbarer Kultur daraus zu machen, das sei Ziel und Anspruch.
Am Sonnabend eröffnete Manfred Nebelin die Lesegartensaison mit Werken des mecklenburgischen Schriftstellers Heinrich Seidel. Als nächstes wird der Autor Germut Miersch aus seinen Arbeiten lesen. „Eine Vielfalt soll hier entstehen", betont Dieter Kreutzer und lädt Vereine, Gruppen und Künstler ein, dieses Podium zu nutzten, das sich wunderbar für Kleinkunst jeglicher Art eigne.
In diesem Zusammenhang zollte der Vereinsvorsitzende der Familie Otto ein großes Dankeschön, die den Hof ehrenamtlich in Pflege übernommen hat, und den Frauen des Antiquariates des Bürgervereins. Zwei von ihnen - Barbara Lippke und Rita Schmidt - hatten für die Gäste der Sonnabendlesung fleißig gebacken, so dass es zum Kulturgenuss auch noch einen Genuss für den Gaumen gab.

 

16.06.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 16.06.2007

City-Werbung lädt zum Stadtbummel

Perleberg (dori) • Rechtzeitig zum Tierparkfest, das am 24. Juni gefeiert wird, wurde gestern die City-Werbung vor dem Tierpark aufgestellt. Initiiert von Bürgerverein, hat der Perleberger Hagen Hoffmann, er studiert derzeit Kommunikationdesigne, den Ent­wurf wie auch das Logo fürs Bücherfest gefertigt, den Vera Volmer dann handwerklich umsetzte. Den hölzernen Rahmen für diese plakative Einladung zu einem Bummel durch die Stadt fertigten die Zimmerer der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte. Mit im Boot war und ist auch der Förderverein des Tierparks. Denn mit jeder Eintrittskarte gibt es auch einen stummen Stadtführer, der auf die kulturellen wie architektonischen Highlights der Roland­stadt den Blick lenkt. Allen Akteuren dankte Dieter Kreuzer, Vorsitzender des Bürgervereins, für ihr Engagement. Und da darf auch der städtische Betriebshof nicht fehlen, der dort zupackte, wo Hilfe gefragt war.
Auf einen Blick erfährt der Besucher nun, wo sich welche musealen Angebote befinden und derer hat Perleberg einige aufzuweisen. Erstmals wird auch der Judenhof, ein Projekt des Kulturvereins, öffentlich ausgewiesen und so das kulturelle Netzwerk deutlich gemacht, betonte Dieter Kreuzer. Ein nicht alltäglicher Blickfang sei auch die abstrahierte Eingangssituation der Bäckerstraße, die auf der anderen Seite der City-Werbung den Betrachter inne halten lässt.

Foto:TL

 

05.06.2007

Quellenangabe: Auszug aus der Märkisch Allgemeine vom 05.06.2007

Fenster werben fürs Bücherfest

Schulen helfen Bürgerverein, Veranstaltung rund ums Lesen vorzubereiten


ANDREAS KÖNIG

PERLEBERG Der Anblick macht neugierig: Alte Notenblätter nebst Geige und einem weißen Kleid auf einem alten Stuhl, daneben Sand vom Strand und Fischernetze, Muscheln und jede Menge Bücher zum Thema Meer. Interessant dekorierte Schaufenster sollen bei den Passanten die Neugier aufs Perleberger Bücherfest wecken. Am Sonntag, 1. Juli, wird sich rund um Kirche und Rathaus alles ums Thema Buch drehen. Buchhandlungen aus Prignitzer Städten von Kyritz über Pritzwalk, Wittenberge – selbstverständlich aus Perleberg – bis hin nach Neuruppin, stellen sich auf dem Kirchplatz vor. Außerdem dabei sind Prignitzer Autoren, Maler und Grafiker sowie Buchverlage. Dazu gibt es jede Menge Musik, Stände zum Stöbern und Büchertauschen.

Am Abend gibt es die Neuauflage einer zu DDR-Zeiten bekannten Veranstaltungsreihe. Im Museum wird erstmals seit der Wende wieder eine Perleberger Buchkunstausstellung eröffnet. Der erste Aussteller ist der renommierte Karrikaturist und Grafiker Michael Panknin (unter anderem bekannt durch seine Arbeiten im Satiremagazin Eulenspiegel).

Die Grundschulen der Kreisstadt sind zu einem Vorlesewettbewerb aufgerufen, der in der Winterkirche von Sankt Jacobi ausgetragen wird.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Literaturworkshop, der bereist am Freitag, 29. Juni beginnt. Unter Anleitung von Hanne Landbeck von der Schreibwerkstatt Potsdam wollen junge Leute und Erwachsene kreatives Schreiben erlernen.

Bis das Bücherfest steigt, haben die Organistoren von Antiquariat des Bürgervereins um Christiane Sievers und Schüler der Perleberger Schulen noch alle Hände voll zu tun. Insgesamt fünf Schaufenster werden passend zum Ereignis gestaltet. Im Geschäft Steinke wirkten die Mitgleider der Theater-AG des Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Material stellte großteils das Antiquariat, die Ideen brachten die Schüler mit.

 

12.05.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 12.05.2007

„Bücher aus dem Feuer"
Stadt setzt Zeichen gegen Gewalt und Rechtsradikalismus

Perleberg (dori) • Fast jeder Platz im Trausaal war am Donnerstag Abend besetzt. „Bücher aus dem Feuer" - zum zweiten Mal beteiligte sich Perleberg an dieser bundesweiten Aktion, luden Bürgerverein und Stadt zu einer Lesung ein.
Autoren wie Tucholsky, Brecht, Mühsam, Hasek, Feuchtwanger, Sostschenko und Heine, deren Bücher zwischen dem 10. Mai und 21. Juni 1933 durch die Nazis ein Opfer der Flammen wurden, hatten Angelika Schramm, Barbara Lippke, Fred Fischer, Hans Lange, Hans-Georg Furian und Dr. Jürgen Rogge für diesen Abend ausgewählt.
Die spitzfindige, tiefgründige Ironie, mit der die vielen Autoren Gesellschaft und den kleinen Mann beschrieben, sorgte zum einem für ein Lächeln. Gepaart war dieses aber zugleich mit Nachdenken, denn so manches von damals kommt einem immer noch oder schon wieder bekannt und allgegenwärtig vor.
Die Stadt wolle auch mit diesem Abend ein deutliches Zeichen setzen, dass Rassismus, Antisemitismus und Rechtsradikalismus in Perleberg keinen Platz haben, betonte Rainer Ramin, Vorsitzender der Perleberger Stadtverordnetenversammlung.


Das Antiquariat des Bürgervereins hatte eine Auswahl von Büchern, die zu jenen gehörten,
die 1933 ein Opfer der Flammen wurden, für diesen Abend zusammengestellt.

 

29.03.2007

Quellenangabe: Auszug aus der Märkisch Allgemeine vom 29.03.2007

Bürgerverein will City-Mobil durch die Stadt rollen lassen

Neuer Perleberger Stadtführer vorgestellt / Bücherfest größtes Vorhaben im Jubiläumsjahr

ANDREAS KÖNIG

PERLEBERG Zehn Jahre und kein bisschen leise: Der Bürgerverein Perleberg zog auf seiner Jubiläumsversammlung am Dienstag eine erfolgreiche Bilanz der vergangenen Dekade. 282 Mitglieder zählt der Zusammenschluss engagierter Bürger, wie Vorsitzender Dieter Kreutzer im Saal des Hotels "Stadt Magdeburg" mitteilte. Er erinnerte an wichtige Vereinsaktivitäten der vergangenen zehn Jahre, wie die Schaffung des Antiquariats, die Restaurierung der Knaggenfiguren am Großen Markt 4 oder das Herrichten des Museums-Innenhofs. mehr

 

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 29.03.2007

Mobile Stadtführung und Werbung für die City

Zehn Jahre Bürgerverein - Bilanz und nächste Highlights


Perleberg (dori) • Die Bilanz von zehn Jahren als Bühnendekoration vor Augen zu haben, ist nicht alltäglich, gesteht der alte und neue Vereinsvorsitzende Dieter Kreutzer offen ein. Bewusst werde einem da, was so alles möglich wurde, weil eben viele für die Sache brannten und für ihre Stadt brennen mehr

 

20.02.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitz Express vom 20.02.2007

7 OOO Bücher stehen in den Regalen
Eine wahre Fundgrube für Bücherwürmer


Antiquariat des Perleberger Bürgervereins erfreut sich eines guten Kundenzuspruchs


Perleberg. Eine wahre Fundgrube für Bücherwürmer ist das Antiquariat im Haus Großer Markt 5. Im April feiert es sein vierjähriges Bestehen. Maßgeblichen Anteil am Kundenzuspruch hat der Perleberger Bürgerverein, der es damals gründete und mit einer Büchersammlung den Grundstock schuf, dass das Antiquariat zunächst in einem Raum eröffnet werden konnte. mehr

 

17.02.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 17.02.2007

Unter neuer Adresse

Tourismusverband Prignitz zog ins Knaggenhaus um

Perleberg (mand) • Der Tourismusverband Prignitz ist umgezogen und unter neuer Adresse Großer Markt 4 zu finden. Damit hat das sanierte Knaggenhaus nach der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz den zweiter Mieter erhalten. Der Tourismusverband nutzt das Erdgeschoss, die Wirtschaftsfördergesellschaft die 1. Etage. Ein Konferenzraum im Dachgeschoss steht beiden Mietern zur Verfügung.

Auch der Eingangsbereich erhält mit einer Prospektgalerie eine neue Aufgabe. Zu ergänzen ist, dass der Sitz des Tourismusverbandes keine Touristinformation ist, sie befindet sich im Wallgebäude. Besucher werden natürlich nicht abgewiesen

Erfreut ist Uwe Neumann, Geschäftsführer des Verbandes, dass mit angemieteten Räumen auf dem Grundstück Steinke jetzt weitaus bessere Archiv- und Lagermöglichkeiten zur Verfügung stehen.

 

14.02.2007

Quellenangabe: Auszug aus dem Prignitzer vom 14.02.2007

Auf dem Weg zur Bücherstadt
Bürgerverein organisiert Lesungen, Workshops und Literaturfest

Perleberg (dori) • Zu DDR-Zeiten galt Perleberg insgeheim als kleine Schwester der Internationalen Leipziger Buchmesse. Namhafte Autoren und Illustratoren stellten in der Rolandstadt ihre Bücher und Originale vor, weiß Bernd Streiter zu berichten. Genau an diese Tradition will der Perleberger Bürgerverein anknüpfen, sie mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes wiederbeleben, sagte Vereinsvorsitzender Dieter Kreutzer. mehr

 

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