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29.03.2007 Quellenangabe: Auszug aus der Märkisch Allgemeine vom 29.03.2007 Bürgerverein will City-Mobil
durch die Stadt rollen lassen PERLEBERG Zehn Jahre und kein bisschen leise: Der Bürgerverein Perleberg zog auf seiner Jubiläumsversammlung am Dienstag eine erfolgreiche Bilanz der vergangenen Dekade. 282 Mitglieder zählt der Zusammenschluss engagierter Bürger, wie Vorsitzender Dieter Kreutzer im Saal des Hotels "Stadt Magdeburg" mitteilte. Er erinnerte an wichtige Vereinsaktivitäten der vergangenen zehn Jahre, wie die Schaffung des Antiquariats, die Restaurierung der Knaggenfiguren am Großen Markt 4 oder das Herrichten des Museums-Innenhofs. Dieter Kreutzer dankte den besonders aktiven Mitglieder und überreichte Buchprämien. Bürgermeister Fred Fischer, der schon vor seiner Wahl dem Verein angehörte, bescheinigte dem Bürgerverein ein hohes Ansehen. "Er ist selbst ein Stück Heimat geworden", sagte das Stadtoberhaupt anerkennend. Dieter Kreutzer stellte die wichtigsten Vorhaben für das Jahr 2007 vor: Bücherfest und Schreibwettbewerb, Lesungen und das Projekt Bücherstadt Perleberg, für das knapp 28 000 Euro vorgesehen sind. Neu ist ein Stadtführer, in relativ hoher Auflage, der die Besucher zu wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt lenken soll. "Die kleine Broschüre finanziert sich vor allem durch Werbung von Unternehmen, die per Einleger auf sich aufmerksam machen können", sagte Dieter Kreutzer. Ab sofort erhalte jeder Besucher des Tierparks dieses Faltblatt, verkündete er. Ebenfalls im Tierpark gibt es eine weitere Orientierungshilfe: Hagen Hoffmann, aus Perleberg stammender Design-Student, hat eine Hinweistafel "Perleberg entdecken" entworfen, die am Eingang des Tierparks angebracht werden soll. Auf deren Rückseite befindet sich ebenfalls ein kleiner Stadtplan mit wichtigen Sehenswürdigkeiten. Aber Dieter Kreutzer wäre nicht der umtriebige Bürgervereinschef, der er ist, wenn er nicht noch eine Überraschung in petto gehabt hätte: "Unsere neueste Idee ist ein City-Mobil", berichtete er den Anwesenden. Dabei handelt es sich um ein sechssitziges Gefährt mit Elektroantrieb, mit dem MAE-Kräfte oder Vereinsmitglieder Touristen auf Rundkursen durch die Stadt chauffieren sollen. "So etwas hat bisher keine Stadt in Brandenburg", sagte er.
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